F.A.Q.

Was ist das ADAC GT Masters? Das ADAC GT Masters ist eine einzigartige Rennserie für Hersteller sowie Teams und wird mit seriennahen Sportwagen der Klasse GT3 ausgetragen. Die GT3 Klasse wurde 2006 mit der FIA GT3 EM auf europäischer Ebene überaus erfolgreich eingeführt. Das ADAC GT Masters basiert auf dieser Idee des „Cup der Cups“ in dem die verschiedenen Sportwagen aus den einzelnen Hersteller Markenpokalen (z.B. Porsche Carrera Cup, Ferrari Challenge, Maserati Trofeo etc) gegeneinander antreten. Die Fahrer des ADAC GT Masters fahren somit nicht nur gegen gleiche Fahrzeuge sondern auch gegen Fahrer am Steuer anderer Hersteller. Die Konzentration auf die GT3 Fahrzeugklasse – die Klasse der Cup Fahrzeuge – verspricht packenden Rennsport mit exklusiven Fahrzeugen in einem vertretbarem Kostenrahmen.   weiter
Welche Fahrzeuge dürfen am ADAC GT Masters teilnehmen? Wie sind die technischen Regeln?

Am ADAC GT Masters dürfen Fahrzeuge der s.g. GT3 Kategorie teilnehmen, die sehr seriennah gehalten sind. Folgende Fahrzeuge sind derzeit beim ADAC GT Masters startberechtigt: Aston Martin DBRS9, Ascari KZ1R, Corvette Z06 GT3, Dodge Viper Competition Coupé, Ferrari 430 Challenge, Lamborghini Gallardo GT3, Maserati Gran Sport Light, Porsche 997 GT3 Cup. Ab 2007 ist – vorbehaltlich der technischen Abnahme durch die FIA - auch der Jaguar XKR GT3 startberechtigt

Das technische Reglement ist sehr seriennah gehalten um die Anschaffungs- und Einsatzkosten der Fahrzeuge auf einem niedrigen Niveau zu halten. Sobald die Fahrzeuge einmal von der FIA abgenommen (homologiert) wurden, sind Änderungen an den Fahrzeugen nur noch eingeschränkt möglich um die Entwicklungskosten einzuschränken. Die Motoren der Fahrzeuge müssen weitestgehend im serienmäßigen Zustand belassen werden.

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Wie unterscheiden sich die Fahrzeuge im ADAC GT Masters von den Fahrzeugen der FIA GT3 EM?

Das ADAC GT Masters orientiert sich streng am Reglement der FIA GT3 EM, daher sind die Fahrzeuge des ADAC GT3 Masters sind mit denen der FIA GT3 EM identisch. Alle technischen Änderungen die von der FIA an den Fahrzeugen der GT3 EM vorgenommen werden, haben auch für das ADAC GT Masters Gültigkeit.

Die Konzepte der teilnehmen  Fahrzeuge sind sehr unterschiedlich. Wie werden diese Fahrzeuge auf ein Niveau gebracht?

Die FIA sammelt bei offiziellen Tests Daten über die Fahrzeuge. Anhand dieser Daten legt die GT Kommission eine Liste mit Maßnahmen für die einzelnen Fahrzeuge fest. Die Fahrzeuge werden im wesentlichem durch unterschiedlich hohe Zusatzgewichte auf ein Niveau gebracht. Wie gut die Fahrzeugangleichungen der FIA funktioniert haben, zeigte das erste FIA GT3 EM Rennen 2006 in Silverstone: Im Qualifying lagen die Fahrzeug von 6 verschiedenen Herstellern innerhalb von 0,4 Sek.!

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Wer entscheidet über die Zulassung der Fahrzeuge? Über die Zulassung und Abnahme der Fahrzeuge entscheidet die FIA. Hierzu müssen die Fahrzeuge beim offiziellen FIA Test anwesend sein damit die Leistung der Fahrzeuge von der FIA eingeschätzt werden kann und die FIA das Fahrzeug homologieren kann.
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Wer kann am ADAC GT Masters teilnehmen?

Das ADAC GT Masters ist hauptsächlich für Privatteams und nicht professionelle Rennfahrer gedacht. Die Teams müssen mindestens 1 Fahrzeug von einem Hersteller einschreiben. Je Hersteller / Modell werden maximal 6 Fahrzeuge zugelassen. Die Fahrer sollten Amateure und nicht bekannt sein, es denn Sie sind älter als 50 Jahre. Die Fahrer müssen vom der Büro der GT Kommission zugelassen sein.


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Welche Reifen werden verwendet? Es werden Einheitsreifen von Michelin verwendet.
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Gibt es Werksteams bei dem ADAC GT Masters? Das ADAC GT Masters richtet sich ausschließlich an Amateure und an private Teams. Hersteller und Werksteams werden nicht direkt am ADAC GT Masters teilnehmen und nur Fahrzeuge sowie Ersatzteile an die teilnehmenden Teams verkaufen.
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Warum gibt es zwei Qualifikationstrainings? Für jedes der beiden an einem Rennwochenende ausgetragen Rennen gibt es ein Qualifying. Das erste Qualifying entscheidet über die Startaufstellung des ersten Rennens, die Startaufstellung des zweiten Qualifying über die Startaufstellung des zweiten Rennens. Der schnellere Fahrer eines Fahrzeuges nach den im den beiden Qualifikationstrainings gefahrene Zeiten ist der Startfahrer des zweiten Rennens, der langsamere Fahrer der Startfahrer des ersten Rennens.
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Wie viele Rennen gibt es? Wie lang sind die Rennen ? Es wird 2007 sechs Rennwochenenden geben, an jeden Rennwochende werden zwei Rennen ausgetragen. Die zwei Rennen finden an unterschiedlichen Tagen statt und gehen über eine Distanz von 60 Minuten. Ein Pflichtboxenstop mit Fahrerwechsel zwischen der 23. und 36. Rennminute ist zwingend vorgeschrieben. Für die Dauer des Boxenstopps wird bei jeder Veranstaltung eine Referenzzeit ermittelt die für alle Boxenstops bindend ist.
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