News
28/02/2010 Norman Knop plant zweite Saison im ADAC GT Masters

Norman Knop arbeitet derzeit an seiner zweiten Saison im ADAC GT Masters. Nach seinem Premierenjahr im Ascari KZ1-R vom Team rhino´s Leipert Motorsport hat der 22-jährige Student Gefallen an der GT3-Klasse gefunden und will in diesem Jahr von den bisher gesammelten Erfahrung profitieren: „Ich plane auch in diesem Jahr weiter in der GT3-Klasse starten," erklärt Knop. Als Einsatzfahrzeug favorisiert der Willicher den Ascari, hat sich aber noch nicht auf die Meisterschaft festgelegt: „Sowohl die ADAC GT Masters wie auch die FIA GT3-Europameisterschaft sind für mich interessant."
Nach drei Jahren im ATS-Formel-3-Cup und einem Jahr Motorsportpause fand Knop im letzten Jahr in die ADAC GT Masters. Der Umstieg vom Formelboliden auf den komplett aus Kohlefaser gefertigten, über 500 PS starken Ascari KZ1-R fiel Knop auf Anhieb leicht. „Der Ascari ist ein recht einfach zu fahrendes Auto, ich hatte überhaupt keine Eingewöhnungsschwierigkeiten. In der Formel 3 habe ich sehr viel gelernt, doch nach drei Jahren war es an der Zeit etwas Neues auszuprobieren."
In seiner ersten Saison im ADAC GT Masters startete Knop gemeinsam mit Martin Matzke, Fredy Barth und bei den letzten beiden Saisonläufen auf dem Sachsenring und in Oschersleben mit dem ehemaligen ChampCar-Pilot Ronnie Bremer. Als bestes Resultat notierte für Knop ein fünfter Platz aus dem zweiten Rennen auf dem Sachsenring, bei sechs Rennen fuhr Knop in die Punkteränge. „Es wäre sicherlich noch mehr möglich gewesen, den in einigen Rennen waren wir in Unfälle verwickelt oder die Technik spielte uns einen Streich", bilanziert Knop seine erste Saison im GT Sport. „Das hat uns im Saisonverlauf sehr viele Punkte gekostet. Aber dennoch bin ich mit meiner ersten Saison zufrieden. Auch das Team Leipert hat im ersten Jahr mit dem Ascari einen hervorragenden Job gemacht," lobt Knop sein Team, mit dem er schon in der Formel 3 unterwegs war.
Auch ein kleines Detail am Ascari hat Knop dem Umstieg von der Formel 3 in den GT-Sport leichter gemacht. "Der Ascari hat als einer der wenigen GT3-Sportwagen eine Klimaanlage, das macht das Fahren in einem geschlossenen Rennauto etwas angenehmer", erzählt Knop schmunzelnd.
